Bausatzhäuser werden die Bauten bezeichnet, die von der Industrie in Teilen gebaut worden sind und vor Ort aufgebaut werden. Um ein solches Bauwerk planmäßig und fachgerecht aus dem Boden stampfen zu können, bedarf es detaillierter und sorgfältiger Planung. Hier bleibt kein Spielraum für eventuelle Korrekturen am Haus.

Bei dieser Bausatztechnik hat man sich von der “Billigbauweise”, aus den 70er Jahren inspirieren lassen und schließlich die industrielle Fertigung verfeinert und optimiert. Die Bausatzhäuser werden immer beliebter unter Eigenheimbesitzer, da die Bauzeit nur einige Stunden oder Tage beträgt. Zudem wird den Kunden auch ein Festpreis genannt, der nicht wie bei konventionell gebauten Häusern, stetig steigen kann. Zudem bieten Fertighäuser meist zeitgemäße Energievorteile.

Natürlich ist es nicht möglich für jeden Käufer ein anderes Hausmodell zu entwickeln. Trotz dessen findet vor der Auslieferung des Bausatzes eine so genannte Bemusterung statt. Hier werden alle Extras und Sonderwünsche der Käufer festgehalten um die Produktion und den Aufbau des Hauses gut planen zu können. Wichtige Themen sind zum Beispiel: die Farbe des Daches, Heizanlage, Klimasystem oder Details, die den Innenausbau betreffen.Während der Produktion der Einzelteile wird das Grundstück, auf dem das Gebäude später stehen soll, vorbereitet. Je nach Ausführung, werden auf der Baustelle Kellergruben ausgehoben oder Fundamente gegossen.

Zu der Bauzeit kann man sagen, dass die Produktion in den Industriehallen etwa 10-13 Wochen in Anspruch nimmt, der Aufbau an sich nur etwa einen ganzen Tag. Der Innenausbau kann sich jedoch etwas in die Länge ziehen, da diverse Leitungen verlegt und angeschlossen werden müssen.

Als Fazit könnte man behaupten, dass das Bausatzhaus ideal für Leute ist, die lange Bauzeiten verhindern möchten und nicht unbedingt etwas für die Ewigkeit benötigen.