Ein aus Weiden- oder Haselnusszweigen geflochtener Zaun eignet sich ausgezeichnet als natürliche Begrenzung im Garten und kann mit etwas Geschick preiswert auch selbst hergestellt werden. Als Dekoelement erfreut sich der Flechtzaun momentan großer Beliebtheit. Flechtzäune aus Naturmaterialien sind umweltfreundlich, recyclebar und dekorativ. Darüber hinaus können sie viele Jahre haltbar sein, wenn die Zäune aus lebenden Pflanzen geformt werden.
Totholzzäune sind nicht so lange einsetzbar, können aber als kurz- bis mittelfristiger Sicht- und Windschutz wichtige Funktionen im Garten erfüllen. Natürlich ist es auch möglich, Flechtzäune aus Totholz nachträglich zu bepflanzen. Zum Beispiel werden dazu häufig Kletterpflanzen eingesetzt. Die Zäune wirken dann besonders lebendig und fügen sich harmonisch in das Gartenbild ein.
Wer aus Weidenruten einen Zaun flechten möchte, findet viele Hinweise zu diesem Thema auf unterschiedlichen Seiten im Internet. Flechtprofis geben gern ihr Wissen weiter und verraten, welches Material am besten zu verwenden ist, wo die Ruten bezogen werden können und wie man beim Flechten am besten vorgeht. Auch verschiedene Flechttechniken werden beschrieben. So ist es möglich, senkrechte und waagerechte Flechtzäune herzustellen oder aber Rautenflechtzäune. Zudem können als besonderer Blickfang auch dekorative Elemente in den Weidenzaun eingeflochten werden. Mit etwas handwerklicher Begabung sind selbst Laien in der Lage, ihren Zaun entsprechend den gegebenen Anleitungen zu flechten.
Eingetragen am: Dienstag, 12. Januar 2010 | Kategorie: Gartengestaltung.