Mit Rindenmulch können verschiedene Flächen im Garten abgedeckt werden, beispielsweise Blumenbeete oder Wege. Sehr häufig wird auch unter Ziergehölzen wie Rhododendren aber auch unter Ziergräsern wie dem Pampasgras-pampasgras] Mulch aufgebracht. Warum wird aber gemulcht?

Zum einen ist es möglich, durch Mulch die Verbreitung von [Unkraut zu reduzieren. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass die zu mulchende Fläche zuvor gründlich von bereits vorhandenem Unkraut gesäubert wird. Rindenmulch kann aber noch viel mehr – er schützt den Boden vor Austrocknung, andererseits aber auch vor Frost und zu starker Wärmeentwicklung. Eine Mulchschicht wirkt praktisch wie eine Isolierung.

Da Mulch aus organischen Materialien, zum Beispiel geschredderten Baumrinden bzw. Ästen, besteht, wandeln sich die Bestandteile im Laufe der Zeit in hochwertigen Humus um, so dass Mulchen auch zur Bodenverbesserung beiträgt. Viele Kleinstlebewesen und Mikroorganismen siedeln sich an und helfen, die Qualität des Bodens zu erhöhen. Zu beachten ist, dass im Abstand von circa drei Jahren erneut Mulch auf den Boden aufgebracht werden muss.

Mulchen ist einfach. Rindenmulch wird lediglich auf den Boden geschüttet und verteilt. Die Schicht sollte wenigstens fünf, maximal zehn Zentimeter stark sein, so kann sie den Boden optimal vor Austrocknung schützen. Ein mit Rindenmulch bedeckter Boden hält auch witterungsbedingter Erosion stand. Heftige Niederfälle oder Wind haben keine Chance. Vor allem Waldpflanzen, die auf eine natürliche Bodenabdeckung mit Laub oder Nadeln angewiesen sind, profitieren von Mulchgaben. Rindenmulch übernimmt dabei die Funktion der Laubdecke und sorgt bei Schatten- und Halbschattenpflanzen, zum Beispiel Rhododendren, für optimale Lebensbedingungen.

Rindenmulch kann man im Bau- oder Gartenfachmarkt kaufen oder mit einem geeigneten Gartenhäcksler das Schnittgut. von Bäumen oder Sträuchern selbst zu Mulch verwandeln.