Bambus als Solitärpflanze, aber auch in Form von Hecken oder Hainen kann jeden Garten bereichern. Selbst in kleinen Gärten ist Bambus nicht fehl am Platz, denn es werden im Gartenfachhandel auch Pflanzen angeboten, die nicht zu sehr in die Höhe schießen und sich durch einen kompakten Wuchs auszeichnen.

Wer Bambus pflanzen möchte, hat dazu während der Frühlings-, Sommer- und Herbstmonate bis maximal Oktober Gelegenheit. Die Pflanze bekommt dadurch die Möglichkeit gut einzuwurzeln. Bambus treibt dann im darauf folgenden Jahr aus. Vor allem in den Sommermonaten legt die Pflanze an Höhe zu, nach ungefähr sieben Jahren erreicht sie ihre Endhöhe. Bambusse sind immergrüne Gewächse und haben einen relativ hohen Wasserbedarf. Man muss also nicht nur unmittelbar nach dem Pflanzen gut wässern, sondern auch später. Das gilt vor allem für die trockenen Sommermonate, während trockener Perioden sollte täglich gewässert werden. Aber auch im Winter benötigt Bambus Wasser.

Kleinwüchsige Arten eignen sich bestens als Bodendecker oder für Unterpflanzungen. Größere Bambusse können einzeln angepflanzt werden, bieten aber auch als Hecken guten Sicht- und Windschutz. Halbschattige bis sonnige Standorte werden von den meisten Bambussen bevorzugt. Eine Besonderheit des Bambus besteht darin, dass unterirdische Ausläufer, die so genannten Rhizome, ausgebildet werden. Aus den unterirdisch wachsenden Trieben entwickeln sich später neue Halme. Wer vermeiden möchte, dass sich die Pflanze übermäßig ausbreitet, sollte eine Rhizomsperre einbauen.