So genannte Raubkopien als Hacker-Versionen sind für viele Internetnutzer weltweit die erste Wahl, um sich mit aktuellen Computerprogrammen zu versorgen, ohne die hohen Kosten auf sich nehmen zu müssen, die renommierte Hersteller wie Apple oder Microsoft für neue Originalversionen im Handel verlangen. Besonders bekannt für das Kopieren von Programmen und Gütern ist nach wie vor die Volksrepublik, doch auch in Osteuropa und anderen asiatischen Staaten sind Spiele Raubkopien oder Imitationen von Bekleidung – vor allem Designermode in gewisser Weise noch immer eine Art Kavaliersdelikt, mit denen Verbraucher nur allzu häufig lediglich auf den ersten Blick Geld sparen können.
Denn viele der Raubkopien schaden eher, als dass sie langfristig günstig und nützlich sind. Vielfach sind die Programme und Kleidungsstücke von minderwertiger Qualität. Während diese Tatsache Computer gefährdet, besteht die Gefahr bei Raubkopie Bekleidung eher in mangelhafter Verarbeitung oder bedenklichen Bestandteilen, durch die nicht selten allergische Reaktionen ausgelöst werden. Diejenigen, die Raubkopien legalisieren wollen, vergessen dabei, welche Konsequenzen für Unternehmen drohen, die viel Geld in die Entwicklung neuer Produkte investieren.
Denn wenn solche Firmen ihre Originale nicht mehr verkaufen können, fehlen die Mittel für neue Technologien und Produkte. Wer also etwa über die bekannten Auktionshäuser in den Besitz von nachgemachten Waren kommt, sollte sich nicht nur der Strafen bei Raubkopien wegen an die nächste Polizeidienststelle wenden. Denn unbedarfte Konsumenten haben nichts zu befüchten. Das Raubkopien Verkaufen hingegen wird mitunter mit erheblichen Strafen belegt.
Eingetragen am: Donnerstag, 10. September 2009 | Kategorie: Technik.