In gewisser Weise sind Anleihen und Zertifikate durch die wirtschaftlichen Ausfälle bei Unternehmen wie dem amerikanischen Bankenhaus Lehman Brothers zu Unrecht in Verruf geraten. Denn die Zahl der Anleihen auf dem Markt, die sowohl für den Käufer als auch für den Emittenten gute Ergebnisse erzielen ist alles andere als gering. Als Beispiel seien die so genannten Bundesanleihen genannt, die vom Staat ausgegeben wurden, um wie im Falle der deutschen Bundesregierung auf diesem Wege die Kosten durch die nötigen Konjunkturprogramme abzufedern.

In steigendem Maße nutzen auch Wirtschaftskonzerne den Weg über die Unternehmensanleihen, um sich neues Eigenkapital zu verschaffen. Deutsche Anleihen mit guten Prognosen finden sich vor allem im Bereich der Energiekonzerne, denn diese gelten allgemein als recht krisensicher und nur bedingt von bestimmten wirtschaftlichen Entwicklungen abhängig. Neue Anleihen dieser Branche werden dementsprechend immer wieder mit großer Begeisterung am Börsenmarkt aufgenommen.

Wissen müssen Anleger mit Interesse an Anleihen nur wie in so vielen Bereichen der Geldanlagen, dass der Wunsch nach hohen Gewinnen fast automatisch mit einem höheren Verlustrisiko einhergeht. Anleihen Neuemissionen sollten grundsätzlicher vor diesem Hintergrund betrachtet werden. Nur so lässt mit Treffsicherheit beim Anleihen kaufen auch ein gesundes Verhältnis zwischen Risiko und zu erwartender Rendite erreichen.

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Eingetragen am: Donnerstag, 10. September 2009 | Kategorie: Finanzen.