Allergien, so schätzen viele Umweltmediziner die Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte ein, sind in gewissem Maße eine Zivilisationskrankheit und somit eine Folge unserer allzu hohen hygienischen Standards. Für diese These spricht auch die Tatsache, dass Kinder aus ländlichen Regionen oder gar von einem Bauernhof weitaus seltener an Allergien leiden, was wissenschaftlich auf die weniger sterilen Lebensumstände zurückgeführt wird.
Bei leichter allergischer Reaktion wie im Falle einer Sonnenallergie in den heißen Monaten des Jahres kann oftmals in Ampullen- oder Tablettenform dargereichtes Calcium schnelle Abhilfe schaffen. Extrem können die gesundheitlichen Reaktionen ausfallen, wenn etwa nach einem Bienenstich oder der schmerzhaften Begegnung mit einer Wespe ein anaphylaktischer Schock droht. Die klassischen Pollen Allergien, der sogenannte Heuschnupfen sind Krankheitsbilder, die heute in den meisten Fällen durch Desensibilisierung beim Arzt oder durch den Einsatz unterschiedlicher Allergiemittel wie Augentropfen, Tabletten oder Nasenspray in den Griff bekommen werden können.
Anders verhält es sich bei Allergien in Form einer Lebensmittelallergie. Oft bleibt in diesen Fällen nur der gänzliche Verzicht auf die entsprechenden Lebensmittel. Häufig treten Allergien gegen Nüsse auf, auch Weizenallergien sind bei Kindern keine Seltenheit mehr. Ist jedoch erst einmal die Allergien Diagnose durch den Experten gefallen, ist eine Ernährungsumstellung – etwa auf glutenfreie Lebensmittel – der richtige Schritt zurück in ein Leben ohne die lästige und so stark einschränkende Allergie.
Eingetragen am: Donnerstag, 10. September 2009 | Kategorie: Allergien.