Der morgendliche Depot Check gehört wohl für alle Verbraucher dazu, die sich mit einem eigenen Depot auf dem Börsenparkett etwas dazu verdienen. Viele Anleger allerdings haben in den vergangenen Monaten eher miterlebt, wie schnell auch Verluste mit dem Depot realisiert werden können, auch wenn sie freilich nicht das Ziel von Orders und Trades an den nationalen oder internationalen Börsen sind.

Mit der Einführung der so genannten Abgeltungssteuer gelten für die Aufbewahrungsfristen im Depot neue Bedingungen, deren Missachtung hohe zusätzliche Kosten verursachen kann. Gebühren und Kosten an sich sind ohnehin ein wichtiges Stichwort, an das es auch bei der Auswahl eines neuen Wertpapier Depot zu denken lohnt. Denn je nach Angebot können die Provisionen und Depotgebühren erheblich sein. Gerade die Provisionen sind schnell ein wesentlicher Kostenpunkt.

Zudem kann nicht bei jedem Depot das bisher genutzte Girokonto als Verrechnungskonto verwendet werden. Ein zusätzliches Referenzkonto ist vielfach mit weiteren Kosten verbunden, wenn sich potentielle Depot Nutzer beim Online Broker nicht die Mühe eines ausführlichen Vergleichs machen. Hierbei kann ein Depot Test helfen, um rasch die wirklich guten Anbieter zu filtern und die Depots zeitig auszuschließen, die außer Kosten nicht viel bringen. Zusätzlich achten sollten Nutzer dann auf die Konditionen der Angebote, wenn sie auch außerhalb des heimischen Marktes auf Einkaufstour gehen wollen.