Im Grunde ist das Thema Fastfood über die Jahre hinweg mehr als ausreichend journalistisch abgegrast worden. Unterschiede zwischen verschiedenen Sorten Fastfood gibt es aber doch. So ist Fastfood eben nicht gleich Fastfood. Während die Klassiker wie Pommes Frites, Hamburger und Hot Dog ohne vor allem Kohlehydrate, Fett und massenhaft Kalorien enthalten, gilt für viele Ernährungsexperten vor allem der Döner – sofern er beispielsweise mit vergleichsweise kalorienarmen Geflügelfleisch oder ganz ohne tierische Produkte als Salattasche konsumiert wird – als nicht zwingend ungesund.
Auch Pizza und Pasta müssen nach Einschätzung der Experten keineswegs ausschließlich als Kalorienbomben ihre Wirkung entfalten. Die Frage ist stets eher, was „oben drauf“ kommt. Wer sich nicht beim Imbiss oder der Fastfood Kette mit italienischer Küche um die Ecke versorgt, sondern lieber mal Fastfood frisch daheim zusammenstellt, kann nicht nur geschmacklich mitunter ein kleines Wunder erleben.
Frischer Salat und hochwertiges Gemüse wie Tomaten oder Paprika können Hamburger und Pizza gleichermaßen ohne Weiteres zu einer gesunden und ausgewogenen Mahlzeit werden lassen, die man ohne Reue konsumieren kann. Gleiches gilt für Nasi Goreng und andere Gerichte, die die zunehmend beliebter werdende chinesische Küche zu bieten hat. Auf die Frische und vor allem die Häufigkeit kommt es an. Dann kann auch dem Begriff Fastfood seine negative Konnotation genommen werden.
Eingetragen am: Donnerstag, 10. September 2009 | Kategorie: Ernährung.