Literatur – was ist das eigentlich? Mit dieser Frage müssen sich seit Ewigkeiten Generationen von Schülern und Studenten weltweit auseinandersetzen. Und vielfach findet diese Frage nicht einmal eine angemessene Antwort. Zu vielfältig ist das, was mit dem Begriff zusammengefasst wird. So ist für viele Literaturbegeisterte die deutsche Literatur mit ihren Klassikern wie Schiller, Goethe und Heine der Inbegriff der hohen Wortkunst.
Andere schwören dabei eher auf Autoren aus anderen Kulturkreisen, wenn es um die Festlegung des Nonplusultra geht. Im Recht sind wohl alle Parteien. Denn was Prosa, Poesie, den Roman, Biografien und all die anderen Formen der Literatur eint, ist das Handwerk des Schreibens als solches. Erlaubt ist wie so oft alles, was dem Leser und der Leserin gefällt. Dies ist vielfach der Konsens, auf den sich die Literatur Kritik und die Teilnehmer im virtuellen Literatur Form gleichermaßen einigen können.
Und dennoch sind die Informationen zum Thema Literatur, die Experten wie Helmut Karasek oder sein ewiger Gegenpol Marcel Reich-Ranicki geben können, für viele Literatur-Fans ideal, um sich über Neuerscheinungen bei Büchern Wissenswertes vermitteln zu lassen. Denn so viel gepriesen die erwähnten Klassiker als historischer Teil der Literatur auch sind. Diese Autoren sind für ewig im Literatur Lexikon gefangen, weil es schlichtweg nichts Neues mehr von ihnen geben kann – wohingegen einige junge Autoren vielversprechende Erstlingswerke auf den Markt bringen.
Ob nun Thriller oder Frauenromane zur hohen Kunst der Literatur zählen dürfen oder nicht, sei dahingestellt – sicher ist, dass sie kurzweilige Unterhaltung bieten. Mittlerweile wurde bei vielen Leseratten der Gang in die Bibliothek oder in die Buchhandlung vor Ort durch Amazon und Bücher.de abgelöst, wo viele Menschen ihre Bücher online kaufen.
Eingetragen am: Donnerstag, 10. September 2009 | Kategorie: Hobby.