Im Grunde haben alle Heiztechnologien ihre Vorteile, aber eben auch Nachteile. Im Bereich der Heizanlagen wird mit dem Begriff Pufferspeicher ein Speichermedium für Wärme bezeichnet. In der Regel ist dabei die Rede von einem Wasserspeicher, also Warmwasser Pufferspeicher. Allerdings gibt es inzwischen auch in allen marktüblichen Heizmodellen. So finden sich längst bei Solaranlagen Pufferspeicher, bei denen in Zeiten günstiger klimatischer Bedingungen quasi Rücklagen für weniger gute Phasen der Energiegewinnung gebildet werden.

Rein fachlich betrachtet dient der Pufferspeicher bei der Wärmeerzeugung bei der Heizung (vor allem bei einer Zentralheizung) als ausgleichendes Medium, um die besagten Unterschiede zwischen Verbrauch und neuer Erzeugung im Gleichgewicht zu halten. Vielfach ist die Erzeugung etwa in den kalten Monaten des Jahres deutlich kostenintensiver als in der restlichen Zeit.

Problematisch an einem Pufferspeicher ist aus technischer Sicht die Tatsache, dass die Modelle durchweg einen Basis-Verlust bei der Wärmespeicherung mit sich bringen. Allerdings besteht die Möglichkeit, mit so genannten Wärmebrücken den Verlust in überschaubarem Rahmen einzugrenzen. Der Puffervorrat im Pufferspeicher wird entsprechend der Heizleistung der Anlagen empfohlen. So raten Experten dazu, das Volumen der Pufferspeicher so einzuplanen, das je Kilowatt Heizleistung bis zu 70 Liter als Wasserspeicher im Puffer bereitstehen. Eine gebräuchliche Form dieser Technologie mit einem vergleichsweise niedrigen Pufferspeicher Preis sind die Boiler, die seit vielen Jahren in vielen älteren Häusern zu finden sind.