Beim ökologischen Hausbau werden als besondere Aspekte umweltgerechtes Handeln und die Bedürfnisse nachkommender Generationen berücksichtigt. Bei den Bauvorhaben werden insbesondere die Forderungen nach einem Energie und Ressourcen sparenden Einsatz von Technik und Materialien respektiert. So finden hauptsächlich solche Baustoffe Verwendung, die ohne hohen Energieverbrauch erzeugt werden können.
Sowohl beim Bauen als auch beim zukünftigen Betrieb der Häuser wird gleichermaßen auf eine sparsame Nutzung der Energie und anderer Ressourcen geachtet. Möglich wird dies unter anderem durch erneuerbare Energietechnik in Form von Photovoltaikanlagen für die Stromerzeugung und Solaranlagen zur Warmwasserbereitstellung. Andere Maßnahmen sind beispielsweise der Zisternenbau, um Regenwasser aufzufangen und optimal nutzen zu können, oder die Ausrichtung von Gebäuden nach dem Sonnenstand, außerdem der Einbau von Komposttoiletten oder die Dachbegrünung.
Eine wichtige Komponente beim ökologischen Bauen stellt die Verwendung natürlicher Baumaterialien dar. Lehm, Holz, Hanf oder Flachs kommen in der Natur vor bzw. können nachhaltig angebaut werden. Naturbaustoffe leisten einen wichtigen Beitrag bei der Wärmedämmung, bei der Regulierung des Raumklimas und für ein angenehmes, gesundes Wohnen. Beim ökologischen Hausbau wird nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Zukunft in das Konzept einbezogen. Die Gebäude werden deshalb so gebaut, dass sie nach ihrer Nutzung entsorgt werden können, ohne dass daraus für nachfolgende Generationen Probleme erwachsen können.
Eingetragen am: Dienstag, 09. Dezember 2008 | Kategorie: Hausbau.