Wie immer, wenn sich neue wissenschaftliche Richtungen entwickeln, geben sich die Schulmediziner denkbar vorsichtig, was die Erfolgsaussichten anbelangt. So verhält es sich seit einigen Jahren auch bei der Osteopathie. Ihre liebe Not haben Kritiker deshalb mit diesem Verfahren aus dem Bereich der Alternativmedizin, weil scheinbar alle wissenschaftlichen Erkenntnisse der vergangenen hundert Jahre gegen die Ansätze der Osteopathie sprechen. Und dennoch erfahren die Osteopathen derzeit einen enormen Zulauf, vor allem von den Patienten, die sich keine andere Hilfe mehr wissen.

In der Osteopathie kann beispielsweise bei den so genannten Schreikindern Abhilfe oder wenigstens Linderung verschaffen. Die Osteopathie Behandlung setzt dabei zugrunde gelegte Interaktion zwischen allen Bereichen des Körpers. So lernen die Ärzte in der Osteopathie, die hierzulande bisher nicht an einer Art Schule für Osteopathie unterrichtet, sondern vor allem in den USA gelehrt wird, dass sich gesundheitliche Beschwerden durch gezielte äußere Griffe an den Organen, Gelenken und Knochen beheben lassen.

Diesbezüglich geht man von Fehlstellungen im oder am Körper aus, die zu den jeweiligen Krankheitsbildern führen. Nun mag die Kritik grundsätzlich berechtigt sein, der sich die Behandlungsmethode ausgesetzt sieht. Doch wieso ausgerechnet bei Säuglingen und Kleinkindern, denen (Auto-) Suggestion wohl eher fremd ist, Erfolge zu beobachten sind, wieso die Osteopathie Kindern also vielfach helfen kann, bleibt weiterhin unbeantwortet. Die Kosten für die Behandlungen durch den Osteopathen werden wie auch  die Besuche beim Heilpraktiker meist nicht von der Krankenkasse übernommen.

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Eingetragen am: Donnerstag, 10. September 2009 | Kategorie: Behandlungsmethoden.