Die Wirtschaftskrise hat die meisten Branchen schwer getroffen, dementsprechend groß ist die Zahl der früheren Arbeitsnehmer, die entweder bereits ihre Jobs verloren haben oder in Zeiten der Kurzarbeit um ihre Arbeitsplätze bangen müssen oder nach der Ausbildung erst gar keine Stelle finden können.
Im schlimmsten Fall könnte die Krise dazu führen, dass bis Ende des kommenden Jahres fast 1,5 Millionen Deutsche zusätzlich auf staatliche Unterstützung wie Arbeitslosengeld oder Hartz 4 angewiesen sein könnten. Stellenanzeigen haben daher Hochkonjunktur. Nicht nur die klassischen Stellenanzeigen in Tageszeitungen und Wochenzeitungen werden verstärkt gekauft.
Es sind insbesondere die Jobbörsen im Internet, von denen sich Arbeitssuchende Hilfe versprechen. Die Menschen vertrauen bei der Suche nach passenden Stellenanzeigen zunehmend lieber auf Eigeninitiative als auf die zuständigen Arbeitsagenturen, denn dort stehen so viele Arbeitnehmer in spe Schlange, dass die Jobsuche im Einzelfall ewig dauern kann. Beim Studium der Stellenanzeigen kommt für Menschen ohne Anstellung immer öfter auch europäische Arbeitsmarkt infrage als des Rätsels Lösung.
Ohnehin sind die Zeiten vorbei, in denen Stellenanzeigen aus der eigenen Region schon frühzeitig einen neuen Job einbrachten. Zu groß ist die Zahl der Bewerber und zu klein die Zahl der offenen Stellen, die auf geeignete Kandidaten im Vorstellungsgespräch mit den Personalabteilungen warten. Diese Erkenntnis betrifft die potentiellen Arbeitnehmer auch in anderer Hinsicht: Längst müssen viele Fachkräfte auch Stellenanzeigen studieren, die nichts direkt mit der eigenen beruflichen Qualifikation zu tun haben oder versuchen, über Zeitarbeitsverträge später eine dauerhafte Anstellung zu erlangen.
Eingetragen am: Donnerstag, 10. September 2009 | Kategorie: Arbeit & Beruf.