Für so manchen Arbeitslosen ist die Existenzgründung die vielleicht letzte und einzige Chance, um aus der Arbeitslosigkeit und der Transferleistung Hartz IV oder einem aussichtslosen Zeitarbeitsvertrag herauszukommen, weil sich die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt immer weiter verschlechtern. Während es Freiberufler bei der Existenzgründung gerade im journalistischen und kreativen Bereich vielleicht noch vergleichsweise leicht treffen, ist die Selbständigkeit in anderen Bereichen schon allein finanziell ein echtes Wagnis.

Einen Computer und einen Telefonanschluss – ganz salopp formuliert – hat im Grunde jeder Zuhause. Doch die Existenzgründer, die zusätzlich Büro- und Arbeitsräume anmieten müssen, werden ohne ein entsprechendes Existenzgründungsdarlehen kaum über die Runden kommen. Denn gerade die ersten Monate verursachen vielfach mehr Kosten als Einnahmen. Für kreative und künstlerische Berufe gibt es seit vielen Jahren die Künstlersozialkasse, die bei vorhandener Eignung direkt ab dem Zeitpunkt der Existenzgründung offen steht. Die KSK trägt anteilig Kosten für Selbständige Kosten für die Pflichtversicherungen wie die Arbeitslosenversicherung und die Krankenversicherung.

Wer mit dem Gedanken an eine Existenzgründung spielt und diesbezüglich ohne ein Darlehen nicht startklar ist, von dem wird die Bank einen so genannten Businessplan mitsamt einem tragfähigen Konzept für die Unternehmensgründung verlangen. Ohne diese Maßnahmen wird es fast unmöglich, die begehrten Mittel für die Existenzgründung zu erhalten. mindestens ebenso wichtig ist wie immer bei der Kreditvergabe eine ausreichende Bonität.

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Eingetragen am: Donnerstag, 10. September 2009 | Kategorie: Arbeit & Beruf.