Das Passivhaus gibt es seit ungefähr 15 Jahren in Deutschland,Österreich und der Schweiz und wurde bisher circa 10.000 mal gebaut.Die Häuser gibt es in verschiedenen Ausführungen und Materialien zu erwerben oder es wird individuell für den Interessenten angefertigt.Das Passivhaus gibt es als Einfamilien und Mehrfamilienhaus, sowie sind diese Häuser als öffentliche Gebäude wie Krankenhäuser,Kindergärten oder Schulen zu verwenden.Diese Häuser benötigen im Jahr weniger als 80 Prozent Heizenergie als die herkömmlichen Gebäude.Dies kommt daher, da Passivhäuser keine weiteren Heiz und Klimasysteme brauchen.Dadurch herrscht das ganze Jahr über eine angenehme Temperatur in den Gebäuden.
Das Passivhaus hat eine dicke Außendämmung sowie Fenster die mit einem Wärmeschutz verglast worden sind. Durch diese Faktoren ist es ohne Wärmeverlust immer angenehm warm im Haus. Ein spezielles Lüftungssystem sorgt für ausreichend Frischluft in den Räumen dieser Gebäude.Der Wärmeübertrager speichert die Wärme von Personen und Haushaltsgeräte im Passivhaus,gibt diese an die Räume weiter und tauscht in einem Zyklus die warme verbrauchte Luft aus. Dies garantiert auch bei Minustemperaturen eine Temperatur von mindestens 20 Grad in einem Passivhaus.
Diese Gebäude sind sehr Staubarm und daher besonders für Allergiker geeignet. Im Sommer garantiert eine Verschattung kühle Räume.Die Räume eines Passivhauses sind gleichermaßen warm und sorgen dadurch für ein Wohlgefühl bei den Bewohnern dieses Hauses.
Auch Normalverdiener können sich ein Passivhaus leisten. Denn eine Kreditanstalt fördert mit bis zu 50 Tausend Euro den Bau von diesen Gebäuden.Des weiteren sorgen noch weitere Förderprogramme für eine angemessene Förderung eines Passivhauses.Ein Passivhaus macht sich wegen enormer Energieeinsparung bezahlt.
Eingetragen am: Freitag, 04. September 2009 | Kategorie: Hausbau.