Wasserpflanzen sind im Gartenteich nicht nur dekorativ, sondern auch notwendig. Sie leisten ihren Beitrag, damit das biologische Gleichgewicht im Gartengewässer erhalten bleibt. Sie können den Algenwuchs dämmen, den Teich mit Sauerstoff versorgen und bieten Klein- und Kleinstlebewesen um und im Gartenteich einen angemessenen Lebensraum.
Nicht nur im Flachwasser und am Ufer des Teichs können viele verschiedene Pflanzen gedeihen, sondern auch im tiefen Wasser. Es gibt Wasserpflanzen, die im Teichboden wurzeln, andere wiederum schwimmen völlig frei und beziehen ihre Nährstoffe aus dem Wasser. Bestimmte Pflanzen eignen sich besonders gut für das tiefe Wasser. Dazu gehören neben Wasserähre und Hornblatt auch die Seekanne, der Wasserhahnenfuß sowie Laichkraut. Geeignete Schwimmpflanzen, die im Gewässer ständig ihren Standort wechseln, sind beispielsweise Froschbiss, Wassernuss, Schwimmfarn, Wasserhyazinthe oder Wasseraloe.
Eine besonders attraktive Tiefwasserpflanze ist die Seerose. Seerosen werden im Handel in unglaublicher Vielfalt angeboten. Man bekommt sie nicht nur in allen erdenklichen Farbschattierungen, sondern auch in diversen Größen. Nymphaea alba, die weiße Seerose, ist eine einheimische Vertreterin der Seerosen und demzufolge auch winterfest. Sie bevorzugt Wassertiefen von einem halben Meter bis zu zwei Metern. Der Seerose ähnlich ist die Teichrose. Sie hat jedoch weniger auffallende Blüten von gelber Farbe. Ihre Blätter beanspruchen relativ viel Platz und machen sich auf der Wasseroberfläche breit. Deshalb sollten Teichrosen auch nur in größeren Garten- oder Schwimmteichen zum Einsatz kommen.
Eingetragen am: Montag, 25. Januar 2010 | Kategorie: Teich.