Damit Gartenpflanzen optimal gedeihen können, benötigen sie eine Vielzahl an Nährstoffen. Durch richtige Düngung können professionelle Gärtner und Hobbygärtner ihre Pflanzen beim Wachstum unterstützen. Jedoch ist es wichtig, dass die Düngemittelgabe exakt an den Standort und die individuellen Bedürfnisse der Nutz- und Zierpflanzen angepasst wird. Überdüngung ist ebenso zu vermeiden wie Nährstoffmangel.
Für den Garten empfehlen sich Langzeitdünger, von denen einige ihre Wirkung bis zu einem halben Jahr lang entfalten können. Da organischer Dünger erst nach und nach freigesetzt wird, zählt auch er zu den Langzeitdüngern. Organischer Dünger setzt sich aus natürlichen Abfallprodukten zusammen. Beispiele für organischen Dünger sind unter anderem Stallmist und der bewährte Kompost, den jeder Gärtner selbst ohne großen Aufwand herstellen kann. Lockere Komposthaufen können in großen Gärten errichtet werden. Bei kleineren Gärten empfiehlt es sich, den Haufen durch Steine oder Draht abzutrennen. Natürlich können auch Kompostbehälter verwendet werden, um nährstoffreiche Komposterde herzustellen.
Bestückt wird der Haufen mit Pflanzenabfällen, die in jedem Garten anfallen wie Rasenschnitt oder Laub. Außerdem können noch organische Küchenabfälle, zum Beispiel Gemüseschalen oder Obstreste, und auch Holzasche zugeführt werden. Im Herbst wird der Kompost im Garten verteilt und versorgt unter anderem Stauden, Hecken oder Bäume mit den notwendigen Nährstoffen. Organische Gartendünger enthalten ausschließlich natürliche Rohstoffe und sind deshalb umweltverträglich. Sie sorgen nicht nur für ein optimales Pflanzenwachstum, sondern leisten auch einen Beitrag bei der Bodenverbesserung.
Eingetragen am: Montag, 25. Januar 2010 | Kategorie: Gärtnern.