Teppichboden wird sehr häufig in privaten, aber auch öffentlichen Bereichen als Fußbodenbelag verwendet. Dabei bedeckt die Auslegware den Boden vollflächig. Als Ausgangsmaterial für textile Bodenbeläge kommen unter anderem Pflanzenfasern, zum Beispiel Baumwolle, Sisal, Kokos, Jute oder Hanf, in Betracht, ebenso aber auch tierische Fasern wie Wolle, Haare oder Seide. Sehr häufig werden vor allem für preiswerte Teppichprodukte Kunstfasern genutzt. Gebräuchlich sind beispielsweise Polyamid, Polyacryl oder Polypropylen. Des Weiteren gibt es Materialkombinationen aus natürlichen und synthetischen Fasern.

Teppichböden sorgen für erhöhten Wohnkomfort, sie sind trittsicher und dämpfen Schall. Galten noch vor einiger Zeit glatte Böden wie Laminat oder Parkett als besonders wohngesund, belegen neuere Untersuchungen, dass auch Teppichböden in dieser Hinsicht Vorteile aufweisen. So soll die Feinstaubbelastung in Räumen mit Teppichböden deutlich geringer sein als in Zimmern, die mit glatten Fußbodenbelägen ausgestattet sind. Vor allem Allergiker haben unter Feinstaub zu leiden. Der Staub reizt die Atmungsorgane, besonders bei bereits bestehenden Atemwegsproblemen ist die gesundheitsschädliche Wirkung hoch. Für Allergiker sind deshalb Fußbodenbeläge empfehlenswert, die in der Lage sind Staub aus der Raumluft zu binden.

Anders als kühle Steinböden vermitteln textile Fußbodenbeläge viel Wärme und Behaglichkeit und sie sind fußwarm. Die Wohngesundheit wird darüber hinaus gefördert durch die Elastizität des Materials. Dicke, federnde Teppichböden können die Gelenke entlasten und auch Verletzungen infolge von Stürzen kommen wesentlich seltener vor als bei glatten Fußböden. Möchte man Teppichböden in Räumen mit Fußbodenheizung verlegen, sollte man darauf achten, dass die Auslegware dafür geeignet ist.

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Eingetragen am: Sonntag, 31. Januar 2010 | Kategorie: Wohnen.