Ein guter Schulranzen sollte leicht und funktionell sein, über angenehme Trageeigenschaften verfügen, dem Kind aber auch Sicherheit bieten. Auf dem Weg zur Schule und nach Hause nehmen Kinder als Fußgänger oder Radfahrer häufig am Straßenverkehr teil. Deshalb sollten sie von anderen Verkehrsteilnehmern auch im Dunkeln gut gesehen werden.
Ranzen in Leuchtfarben und mit Reflektoren ausgestattet machen schon von weitem auf Schulkinder aufmerksam und veranlassen Autofahrer, besonders langsam und vorsichtig zu fahren. Optimal ist ein Anteil von mindestens zwanzig Prozent Leuchtfarbe auf der Ranzenoberfläche. Die Farben Orange-Rot und Gelb werden besonders gut wahrgenommen. Nicht nur vorn, sondern auch an den Ranzenseiten sollten sich Leuchtstreifen befinden. Zehn Prozent der Schultasche muss Scheinwerfer- bzw. Lampenlicht reflektieren können.
Neben dem Sicherheitsaspekt sind vor allem gute Trageeigenschaften ein wichtiges Kriterium beim Schulranzenkauf. Wenigstens vier Zentimeter breite, gepolsterte Schulterriemen sorgen dafür, dass sich die Last gut verteilt und der Ranzen nicht drückt. Die Riemen sind einstellbar und können der Größe des Kindes optimal angepasst werden. Der Schulranzen sollte an mehreren Stellen am Rücken anliegen und über eine Polsterung verfügen. Auch dem Gewicht der Schultasche ist Aufmerksamkeit zu schenken. Je kleiner und leichter das Kind ist, umso weniger muss auch der Ranzen wiegen. Bepackt mit Schulsachen wie Schulbrot, Füller und Heften sollte er nicht mehr als zehn bis maximal zwölf Prozent des Körpergewichts wiegen. Bei den bekannten Schulranzenherstellern wie Scout und McNeill findet man viele Modelle, die diese Kriterien erfüllen.
Eingetragen am: Sonntag, 31. Januar 2010 | Kategorie: Kinder.