Obgleich in den Sommermonaten jährlich zunehmend mehr Boote die Gewässer befahren, kommt es glücklicherweise eher selten zu schwer wiegenden Unglücken. Viele Unfälle lassen sich vermeiden, wenn Bootsführer und Crew vorsichtig und umsichtig agieren sowie sich und ihre seemännischen Fähigkeiten nicht überschätzen. Kenntnis der Gewässer, gute Reiseplanung, Beachtung der aktuellen Witterungsverhältnisse und das Beherrschen des Bootes auch in schwierigen Situationen sind die besten Voraussetzungen dafür, dass nichts passiert.
Bootsführer haben die Verantwortung für alle sich an Bord befindlichen Personen. Sie sollten immer darauf achten, dass sich Besatzung und Gäste sicher an Deck bewegen und Gefahrenzonen, zum Beispiel den Großbaum bei Segelbooten, meiden. Um im Ernstfall gewappnet zu sein, sollte beispielsweise auch das Mann-über-Bord-Manöver kontinuierlich geübt werden. Besteht ein erhöhtes Risiko, über Bord zu fallen, müssen alle Personen Rettungswesten anlegen. Nichtschwimmer und Kinder müssen ständig ohnmachtsichere Schwimmwesten tragen. Auch sollten beim Baden rund ums Boot die Baderegeln eingehalten werden.
Auf einem Boot besteht auch die Gefahr, dass eventuell Brände ausbrechen können. Vor allem bei Motorbooten und Wasserfahrzeugen, die mit Koch- und Heizsystemen ausgestattet sind, ist dies der Fall. Deshalb gehören Feuerlöscher unbedingt zur Sicherheitsausrüstung. Außerdem ist es sinnvoll, geeignete Schöpfgeräte wie Eimer oder Wannen griffbereit zur Hand zu haben, um Brände fester Stoffe löschen zu können. Auch Wolldecken sind oftmals sinnvoll, um Brände zu ersticken.
Sicher ist sicher – doch ganz lassen sich Bootsunfälle nicht vermeiden. Daher sollte jeder Bootsbesitzer sich gut informieren und Bootsversicherungen abschließen.
Eingetragen am: Sonntag, 31. Januar 2010 | Kategorie: Boote.