Wenn man die Geschichte vom Modeunternehmen Lacoste beschreiben möchte, muss man weit ausholen. Denn angefangen hat alles mit einem weltberühmten Tennisspieler namens René Lacoste. Dieser wurde 1904 in Frankreich geboren und verewigte seinen Namen in der Sportwelt mit dem Sieg im Davis Cup im Jahr 1921.
Rund 12 Jahre später gründete René Lacoste zusammen mit André Gillier, der bereits ein erfolgreicher Unternehmer und Strickwarenhersteller war, ein Betrieb für Sporthemden. Schon damals war das bis heute bekannte Logo, das Krokodil, auf der Mode abgebildet. Auch dieses hat eine sehr lange Geschichte. Denn René Lacoste erhielt insbesondere von der amerikanischen Presse den Spitznamen das Krokodil, da er einen außergewöhnlichen Kampfgeist besaß und schon während seiner Zeit als Tennisspieler dieses Emblem auf dem Blazer trug.
Die von Lacoste und Gillier entwickelten Poloshirts revolutionierten die Tennismode. Denn bis dahin waren langärmlige Shirts Standard. Bereits im Gründungsjahr kam der erste Katalog des Unternehmens auf den Markt. In den 1950ern expandierte das Modelabel dann nach Italien und in die USA. Schon bald gab es Lacoste Mode auch in Japan und die Kollektionen beschränkten sich nicht nur auf Polohemden. Neben Kleidung entwickelte das Unternehmen ebenso Tennisschläger, die ebenfalls von Erfolg gekrönt waren und immer noch sind. In den 1980ern kamen dann die Anfertigung von Sonnenbrillen zum Lacoste Sortiment hinzu. Heute ist die Mode mit dem Krokodil in der Modewelt nicht mehr wegzudenken und auch im Alltag tragen viele Männer Herrenmode von Lacoste.
Eingetragen am: Montag, 08. März 2010 | Kategorie: Modemarken.