Holzböden tragen wesentlich dazu bei, dass sich Bewohner in ihren Räumen wohl fühlen. Denn die natürliche und warme Ausstrahlung des Naturrohstoffs Holz vermittelt im gegensatz zu Räumen mit Fliesen viel Behaglichkeit. Parkett ist dabei eine ausgesprochen beliebte Holzbodenvariante. Oft werden einheimische Hölzer wie Buche oder Eiche zur Parkettherstellung verwendet. Doch neuerdings macht mediterranes Olivenholz den hierzulande häufig verwendeten Nutzhölzern Konkurrenz.
Bei Verbrauchern ist das Interesse an Parkett aus Olivenholz in der letzten Zeit stark gestiegen. Das liegt einerseits an den wunderschönen Tönungen und faszinierenden Maserungen dieser Holzart. Andererseits kann Olivenparkett auch mit besten Nutzungseigenschaften punkten. Olivenbäume wachsen aufgrund der kargen Böden und des trockenen Klimas in ihrer Herkunftsregion sehr langsam. Aus diesem Grund ist Olivenholz auch besonders hart und widerstandsfähig. Es ist deshalb für die Herstellung von Parkett sehr gut geeignet. Wegen seiner Härte ist der Bodenbelag besonders langlebig. Sogar in stark beanspruchten Wohnbereichen oder in öffentlichen Räumen kann Olivenparkett verlegt werden. Nicht verwendet werden sollte es jedoch in Räumen mit Fußbodenheizung.
Es ist möglich, das Parkett zu versiegeln und mit einer Bodenbeschichtung so dauerhaft zu schützen. Natürlicher und lebendiger wirkt allerdings eine Oberflächenbehandlung mit lösungsmittelfreiem Öl bzw. einer Öl-Wachs-Kombination. So kann der Holzboden seine wohngesunden Eigenschaften bewahren, das Holz atmet und ist imstande, die Luftfeuchtigkeit im Zimmer zu regulieren. Jedoch verlangen geölte Holzböden regelmäßige Pflege. Dazu gehört auch die Vollpflege mit Refresher bzw. Pflegeöl, die ein bis zwei Mal im Jahr vorgenommen werden sollte.
Eingetragen am: Sonntag, 07. Februar 2010 | Kategorie: Wohnen.