Die ersten Pfifferlinge des Jahres können Pilzfreunde bereits in den Sommermonaten Juni und Juli sammeln. Doch die hell- bis goldgelben Pilze mit vergleichsweise kräftigem Stiel und dem leicht trichterförmigen Hut sind auch bis weit in den späten Herbst hinein zu finden. Als Speisepilze sind Pfifferlinge sehr gefragt. Mit ihnen können Eierspeisen, Suppen und Saucen verfeinert werden. Sie schmecken aber auch ausgezeichnet, wenn sie mit Zwiebeln und Speck in der Pfanne gebraten werden.
In vielen Nadel- und Laubwäldern gedeihen die Pilze. Sie wachsen bevorzugt unter Fichten, aber auch unter Buchen, Eichen, Kiefern und Tannen. Besonders häufig treten Pfifferlinge an lichten Stellen auf, die nicht zu sehr von Moosen oder Gräsern bewachsen sind, zum Beispiel auf wenig befahrenen Waldwegen oder Lichtungen. Pfifferlinge sind standorttreu. Wer einmal eine ergiebige Pilzstelle gefunden hat, wird sich dort in der Regel auch in kommenden Jahren noch über eine reiche Pilzausbeute freuen können.
Pfifferlinge können mit anderen Pilzen verwechselt werden, vor allem mit dem Falschen Pfifferling. Dieser weist im Vergleich zum echten Pfifferling aber eine eher orange Tönung auf, sein Stiel ist dünner und unten hohl. Doch auch echte Pfifferlinge können mehr orange als gelb aussehen, wenn sie an sehr sonnigen Standorten stehen. Andererseits gibt es aber auch mitunter blasse, nahezu weiße Pfifferlinge. Das ist dann der Fall, wenn die Pilze kaum Sonne abbekommen. Ganz kleine Pfifferlinge sollten Pilzsammler stehen lassen, um den Bestand nicht zu gefährden.
Eingetragen am: Sonntag, 31. Januar 2010 | Kategorie: Ernährung.