Viele Beeren schmecken nicht nur ausgezeichnet, sie haben nachweislich auch einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit. Das gilt auch für Heidelbeeren, die man in Wald, Moor- und Heidelandschaften selbst sammeln oder als Kulturheidelbeeren im Lebensmittelhandel kaufen kann.
Die runden blauen Beeren haben es in sich: Sie sind an reich an Vitaminen, Mineral- und Gerbstoffen. Deswegen werden Blau- oder Moosbeeren, wie die Früchte noch bezeichnet werden, nicht nur für die Zubereitung schmackhafter Desserts und Kuchen genutzt, sondern finden auch bei der Behandlung von Krankheiten Verwendung. Getrocknete Heidelbeeren kann man beispielsweise bei Durchfall einsetzen. Dazu wird aus den Beeren ein Tee bereitet, der dann kalt getrunken wird. Zum Gurgeln oder als Mundspülung kommen Heidelbeer-Lösungen zum Einsatz. Da Blaubeeren über einen hohen Gerbstoffgehalt verfügen, sollten sie nicht zugleich mit Medikamenten verwendet werden. Denn die Gerbstoffe können die Aufnahme anderer Arzneimittel im Körper verschlechtern. Weitere Anwendungsbereiche sind Entzündungen oder die Behandlung der so genannten Nachtblindheit.
Von Juli bis September reifen die Früchte und die blauen Beeren können in den heimischen Wäldern geerntet werden. Die Blaubeeren wachsen an bis zu fünfzig Zentimeter hohen Sträuchern. Es sollten jedoch nur die Beeren verwendet werden, keinesfalls die Blätter, denn diese sind giftig. Heidelbeeren schmecken aufgrund ihres ausgewogenen Säure-Zucker-Verhältnisses auch pur sehr gut. Man kann aus ihnen aber auch Marmelade, Kaltschalen, Fruchtsalate und andere Desserts, Torten oder Liköre herstellen.
Eingetragen am: Sonntag, 07. Februar 2010 | Kategorie: Ernährung.