Dass Fingerhut, Maiglöckchen, Fliegenpilz und Goldregen giftig sind, ist vielen bekannt. Doch es gibt noch wesentlich mehr im Garten vorkommende Pflanzen, die teils schwache, teils sogar hochgiftige Wirkstoffe enthalten.
Beispielsweise sind viele beliebte Heckenpflanzen giftig. Zu nennen sind hier Buchsbaum, Kirschlorbeer, Eiben, Thuja oder Liguster. Desgleichen gibt es zahlreiche attraktive Vertreter der Ziersträucher und -gehölze, die giftig sind. Gering giftig sind zum Beispiel Rhododendren, Forsythie, Ginster, Oleander oder Essigbaum. Der Verzehr von Blüten, Blättern oder Früchten kann Magen-Darmreizungen, Übelkeit und Erbrechen oder Durchfall zur Folge haben.
Besonders in Acht nehmen muss man sich vor hochgiftigen Gartenpflanzen. In diesen Bereich gehören Eisenhut, Herbstzeitlose und Eibe. Viele Gärtner möchten auf attraktive Gewächse, von denen sie wissen, dass sie giftig sind, dennoch nicht verzichten. Und es wäre ja auch schade, die dekorativen Pflanzen aus dem Garten zu entfernen. Gefahr besteht grundsätzlich nicht, wenn man gut über die jeweiligen Pflanzen informiert ist und die Regeln im Umgang mit ihnen beachtet. Denn nicht nur durch Verschlucken von giftigen Pflanzenbestandteilen können Beschwerden ausgelöst werden, sondern mitunter auch durch bloßen Hautkontakt. Dies ist beispielsweise bei Bärenklau und Engelwurz der Fall.
Giftpflanzen sollten im Garten immer außer Reichweite von Kindern wachsen. Giftige Sträucher können beispielsweise extra umzäunt werden. Im Zweifelsfall sind aber vor allem hochgiftige Pflanzen zu entfernen, wenn oft Kinder im Garten spielen.
Eingetragen am: Sonntag, 31. Januar 2010 | Kategorie: Pflanzen.