Speisepilze bereichern so manche Mahlzeit, sie sind wohl schmeckend und kalorienarm. In den Spätsommer- und Herbstmonaten begeben sich viele Familien in den Wald, um leckere Pilze für das Sonntagsmenü zu sammeln. Pilze können auch eingefroren, getrocknet oder eingelegt werden. So stehen sie auch dann zur Verfügung, wenn sie im Freien nicht zu bekommen sind.
Vielen bereitet es große Freude, sich in der Natur aufzuhalten und dabei Pilze zu sammeln. Doch es gibt neben zahllosen schmackhaften essbaren Pilzen auch einige ungenießbare oder sogar giftige Pilze, die auf keinen Fall auf den Tisch kommen dürfen. Wer unsicher ist, ob ein bestimmter Pilz essbar ist, sollte ihn lieber stehen lassen.
Über die hochgiftigen Pilze muss jeder Pilzsammler Bescheid wissen, damit er sie nicht mit Speisepilzen verwechselt. Nicht sofort machen sich giftige Pilze in der Mahlzeit durch Vergiftungserscheinungen bemerkbar. Oft treten Symptome erst Stunden nach dem Essen auf. Dann ist es häufig schon zu spät für eine medizinische Behandlung. Dies gilt insbesondere für den gefährlichsten einheimischen Pilz, den grünen Knollenblätterpilz, dessen Gift tödlich wirkt. Auch andere Pilze wie Satanspilz, Pantherpilz, weiße Knollenblätterpilze sowie Orangefuchsiger und Spitzbuckeliger Raukopf oder Fliegenpilz sind hochgiftig und dürfen nicht im Pilzkorb, geschweige denn im Kochtopf landen.
Darüber hinaus enthalten viele ansonsten essbare Pilze wie auch einige Giftpflanzen in ungekochtem Zustand ebenfalls giftige Substanzen. Deshalb müssen Speisepilze wie Hallimasch, Perlpilz oder Maronenröhrlinge unbedingt gut gekocht oder gebraten werden. Interessant ist auch, dass manche Pilze wie der Faltentintling in Kombination mit Alkohol Vergiftungserscheinungen auslösen können. Es kommt unter anderem zu Herzklopfen, Schwindel, Atemnot und Hitzwallungen.
Eingetragen am: Sonntag, 31. Januar 2010 | Kategorie: Medizin.