Stress entsteht hauptsächlich, wenn wir uns überfordert fühlen und meinen, die an uns gestellten Anforderungen nicht erfüllen zu können. Der Zeitdruck spielt dabei eine besondere Rolle. Doch oft ist es durch verbessertes Arbeitsverhalten möglich, Überlastungen zu vermeiden und Stress zu reduzieren. Es kommt nicht darauf an, alle Aufgaben im vorgesehenen Zeitlimit zu erledigen, sondern man muss das Wesentliche abarbeiten und Unwesentliches aufschieben können. Viel zu wenige Menschen sind bereit, Arbeit auch zu delegieren. Stattdessen übernehmen sie oft noch zusätzliche Aufgaben und fühlen sich dann überlastet – die Gesundheit bleibt so schnell auf der Strecke.

Studien haben gezeigt, dass soziale Unterstützung – zum Beispiel innerhalb der Familie – Stress bis zu einem gewissen Grad kompensieren kann. Darüber hinaus ist die körperliche Stressbewältigung ausgesprochen hilfreich. Erregungszustände lassen sich gut durch Bewegung bzw. Sport abbauen. Und natürlich ist es auch wichtig, Erholungszeiten einzuplanen und diese für die bewusste Entspannung zu nutzen.

Nicht jedem fällt es jedoch leicht, abzuschalten und sich zu entspannen. Hilfe bieten speziell entwickelte Entspannungsmethoden, die erlernt werden können. Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder Atemtraining sind solche Entspannungstechniken. Sie haben den Vorteil, dass sie jederzeit und in jeder Situation eingesetzt werden können, sobald man sie einmal beherrscht. Ganz verkehrt ist es aber, Stress dauerhaft mit Medikamenten begegnen zu wollen, denn Medikamentenabhängigkeit kann die Folge sein. Manchmal hilft es aber auch schon, bei der Arbeit kurz inne zu halten, einige gezielte Augenübungen zu machen, sich zu räkeln und kräftig durchzuatmen, um danach etwas entspannter weiterarbeiten zu können.

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Eingetragen am: Sonntag, 07. Februar 2010 | Kategorie: Entspannung.