Der plötzliche Wechsel von heißem zu kaltem Wetter und umgekehrt hat auf viele Menschen gesundheitliche Auswirkungen. Wetterfühligkeit heißt dieses Phänomen, das von unangenehmen Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Unruhe und Gereiztheit oder Kreislaufproblemen begleitet werden kann.

Wetterfühlige sind zwar nicht krank, reagieren aber dennoch ungleich sensibler auf Wetterkapriolen als andere Menschen. Große Probleme bereiten den meisten Betroffenen vor allem Temperatur- und Luftdruckschwankungen. Da die meisten Menschen sich größtenteils tagsüber in geschlossenen Räumen aufhalten, ist ihr Organismus dem Wetter häufig nicht mehr direkt ausgesetzt und kann Temperaturschwankungen entsprechend schlechter ausgleichen. Aber auch andere Faktoren scheinen eine Rolle zu spielen, zum Beispiel hohe Luftfeuchtigkeit, elektromagnetische Impulse bei Gewittern, UV- und Infrarotstrahlen.

Mediziner empfehlen Wetterfühligen, sich so viel wie möglich im Freien aufzuhalten und ihren Körper zu trainieren – auch bei Wind und Regen. Ist es jedoch sehr heiß und drückend, sollte man sich besser schonen und ein kühlen Plätzchen zum Entspannen aufzusuchen. Oberstes Gebot bei Hitze ist: viel Wasser zu trinken, um Feuchtigkeitsverluste auszugleichen. Um allgemein die Wetterfühligkeit besser in den Griff zu bekommen, haben sich altbekannte Hausmittel bewährt, unter anderen Kneipp-Anwendungen, Wechselduschen, bei Wärme auch kalte Arm- und Fußbäder. Ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Erholungsphasen sowie Vermeidung von Streß tun ein Übriges, um witterungsbedingte Beschwerden zu lindern oder ihnen vorzubeugen.

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Eingetragen am: Sonntag, 07. Februar 2010 | Kategorie: Gesundheit.