E-Learning bedeutet, dass moderne Technologien den Lernprozess optimieren. Es werden verschiedene digitale Medien eingesetzt, um aktuelle Lehrmaterialien zu präsentieren oder zu verteilen. Auch die zwischenmenschliche Kommunikation kann durch E-Learning gefördert werden, zum Beispiel in virtuellen Klassenzimmern, beim Austausch per E-Mail, in Blogs oder Foren. Ganz unterschiedliche Lernumgebungen sind beim E-Learning möglich.
Im Rahmen des E-Learning werden sehr häufig Lernprogramme bzw. Lernsoftware eingesetzt, die vom Nutzer örtlich und zeitlich ungebunden verwendet werden können. Zur Veranschaulichung der Lerninhalte sind nicht selten Simulationen, Animationen oder Videos in den Lernprogrammen enthalten, die in der Regel auf CD oder DVD zur Verfügung stehen, oft auch über Internet und Intranet abgerufen werden können. Lernprogramme sind bestens für das Selbststudium geeignet, erfordern allerdings aber auch ein gewisses Maß an Selbstlernkompetenzen, Organisiertheit und Disziplin, damit Lernfortschritte erzielt werden.
Vor allem Einbindung in das Internet schafft zahlreiche Möglichkeiten zur Interaktion und Kommunikation mit anderen Lernern oder Dozenten, zum Beispiel im Rahmen eines Fernstudiums oder zur Weiterbildung. Bei entsprechenden technischen Voraussetzungen ist es sogar möglich, virtuelle Lernumgebungen zu schaffen, die der Präsenzlehre sehr ähnlich sind, beispielsweise per Videokonferenz. Lernende müssen – anders als bei Präsenzveranstaltungen – keine langen und kostenintensiven Anfahrtswege zur Bildungseinrichtung in Kauf nehmen. Sie können bequem von zu Hause am Computer kommunizieren.
Natürlich spielen viele Faktoren eine Rolle, um Lernerfolge zu erzielen. Die Nutzung von Medien ist nur ein Faktor. Aber E-Learning kann das Lernen sinnvoll unterstützen – durch seine speziellen Vorzüge Aktualität, Interaktivität und Flexibilität.
Eingetragen am: Sonntag, 07. Februar 2010 | Kategorie: Ausbildung.