Wer sich für Aquarellmalerei interessiert und vielleicht gern selbst kreativ werden und zum Pinsel greifen möchte, kann entsprechende Kurse oder Workshops besuchen. Profis erläutern ausführlich, was bei dieser Maltechnik beachtet werden muss und wie man im Einzelnen vorgeht, um farbintensive und ausdrucksstarke Bilder zu kreieren. Natürlich kann man sich das Aquarellmalen auch nach der Methode learning by doing erschließen, entsprechende Fachliteratur lesen oder sich auf diversen, einschlägigen Internetseiten schlau machen.
Bevor man jedoch loslegt, muss man die erforderlichen Malutensilien besorgen. Vonnöten sind neben geeigneten Malgründen wie Aquarellpapier lediglich Farben und Pinsel. Hoffnungsvolle Anfänger sollten zum Ausprobieren zunächst Papier auf Blöcken von eher kleinerem Format kaufen. Auf einer vergleichsweise kleinen Malfläche kann man sich leichter mit dem Aquarellmalen vertraut zu machen, zum Beispiel um verschiedene Pinselstriche zu versuchen oder Farben übereinander zu malen und Farbverläufe zu gestalten. Im Handel ist Aquarellpapier nicht nur in unterschiedlichen Formaten, sondern auch in diversen Stärken erhältlich. Dabei gilt, dass das Papier umso robuster ist, je stärker bzw. dicker der Malgrund ist. Des Weiteren sind auch die Papieroberflächen unterschiedlich ausgeführt. Es gibt sehr glattes Papier, aber ebenso auch Malgründe mit rauer Oberfläche.
Aquarellpinsel bestehen entweder aus Naturhaar oder aus synthetischen Borsten. Daneben gibt es noch Mischpinsel, sie sind ein Mix aus Natur- und Synthetikhaar. Bewährt haben sich insbesondere Rotmarder-Pinsel, die als sehr formstabil gelten und bei richtiger Pflege über eine lange Haltbarkeit verfügen. Für die farbliche Gestaltung der Bilder reichen zunächst nur einige wenige Aquarell-Farben aus. Aus den Primärfarben Rot, Gelb und Blau können durch geschicktes Übermalen auf dem Bild ganz neue Farbtöne kreiert werden.
Eingetragen am: Sonntag, 07. Februar 2010 | Kategorie: Kunst.