Tägliches Gassigehen und den Hund am Fahrrad laufen zu lassen, verschafft Hund und Herrchen bzw. Frauchen die notwendige Bewegung. Doch man kann seinen Hund auch auf andere Weise fit halten, zum Beispiel durch Agility-Training im Hundesportverein.
Beim Agility werden auf einem Platz verschiedenartige Hindernisse aufgebaut, die der Hund in der richtigen Reihenfolge durch- und überspringen, durchqueren oder überlaufen muss. Agility-Parcours bestehen aus Sprunghindernissen, Tunneln und Slaloms. Damit der Parcours fehlerfrei bewältigt werden kann, ist es natürlich erforderlich, dass der Vierbeiner notwendige Kommandos wie Sitz, Platz oder Bleib kennt sowie an der Leine und ohne Leine gehorsam ist.
Anfangs werden Sprunghindernisse sehr niedrig aufgebaut und Kontaktzonenhindernisse wie Schrägwand oder Laufsteg flach eingestellt. Noch unerfahrene Hunde lernen so leichter, worauf es ankommt und haben Erfolgserlebnisse, wenn sie die Übungen richtig ausführen. Denn an Lob wird beim Agility nicht gespart. Schließlich soll das Training dem Hund Freude bereiten und ihn zur Bewegung und zum Mitmachen animieren.
Es bringt zahlreiche Vorteile mit sich, unter Anleitung erfahrener Trainer Agility im Hundesportclub zu lernen. Man kann die dort vorhandenen Geräte nutzen und sehr engagierte Teams können über den Verein auch an Turnieren teilnehmen und sich unter Wettkampfbedingungen mit anderen messen. Hauptziel von Agility ist aber, dass Hund und Halter ihren Spaß haben. Hunde sind im Allgemeinen neugierig, sie spielen, lernen und bewegen sich gern. All diesen Bedürfnissen kommt Agility entgegen. Natürlich dürfen die Hunde bei aller Freude am aktiven Tun nicht überfordert werden, um gesundheitliche Probleme zu vermeiden.
Kontakt zu Agility Vereinen findet man oft über Aushänge bei Tierärzten oder über die Hundeschule.
Eingetragen am: Sonntag, 07. Februar 2010 | Kategorie: Haustiere.