Die Nutzung von Regenwasser, ist eine hervorragende Möglichkeit den Verbrauch von Frischwasser zu senken und damit Kosten zu sparen. Das Regenwasser eignet sich zur Bewässerung, zum Putzen, zum Wäsche waschen oder zur Toilettenspülung und ist eine umweltfreundliche und günstige Alternative zum Frischwasser.
Durch die geringere Wasserhärte, eignet sich Regenwasser besonders zum Gießen von Pflanzen. Jeder Gärtner sollte einige Regentonnen an das Fallrohr der Dachrinne anschließen um das kostbare Gut zu sammeln. Baumärkte bieten Regentonnen in verschiedenen Größen und die Designs an. Mitunter ist die Tonne in Forme eines Obelisken oder einer römischen Säule verkleidet.
Findige Regenwassernutzer besorgen sich nicht mehr benötigte IBC-Container aus Industriebetrieben. Diese Container stehen in einer stabilen Gitterbox und verfügen über einen Ablaufhahn. Sie fassen in der Regel 1000 Liter.
Wer Regenwasser in großem Stil für den eigenen Haushalt nutzen möchte, ist mit der Anschaffung eines unterirdischen Regenwassertanks gut bedient. Diese riesigen Zisternen lassen sich mit einem Pump- und Filtersystem versehen und machen das Regenwasser im Haus, für die Toilettenspülung oder die Waschmaschine nutzbar. Dafür sind größere Umbauten und Investitionen notwendig. Vor der Anschaffung sollte man genau kalkulieren, ob sich so ein System wirklich rechnet. Es kann Jahre dauern, bis die eingesparten Kosten für das Frischwasser die anfänglichen Investitionen aufwiegen. Die Kosten lassen sich senken, in dem man die Installationen in Eigenleistung durchführt und die Zisterne in gebrauchtem Zustand kauft.
Einige Gemeinden berechnen noch immer Abwassergebühren für das im Haushalt verwandte Regenwasser. Andere Gemeinden bezuschussen sogar den Einbau von Regenwassersystemen und würdigen so den Beitrag zum Umweltschutz.
Eingetragen am: Donnerstag, 09. Juli 2009 | Kategorie: Garten - Ökologie.