Wer gern in privater Atmosphäre, unabhängig von den Öffnungszeiten öffentlicher Badeanstalten schwimmen und nach Herzenslust im Wasser plantschen möchte, sollte über den Bau eines eigenen Schwimmteichs nachdenken. Der Schwimmteich ist eine naturnahe Alternative zum oft steril wirkenden Swimmingpool und kann in den meisten Gärten angelegt werden.
Im Vergleich zum chlorbelasteten Schwimmbecken handelt es sich beim Schwimmteich im Grünen um ein ökologisches Gewässer, das sich zum größten Teil auf biologische Weise selbst reinigen kann. Bei der Anlage ist zu beachten, dass der Gartenteich entsprechend tief und groß sein muss, damit er zum Schwimmen geeignet ist. Die Größe des Teiches ist zudem auch vom Nährstoffgehalt des Wassers und von der Sonneneinstrahlung abhängig. Als Standort sollten baum- und straucharme Flächen gewählt werden, damit nicht zu viel Laub in den Teich fällt.
Das Gartengewässer muss darüber hinaus über zwei gesonderte Bereiche – die Schwimmzone und die Regenerationszone – verfügen. Die Schwimmzone dient dem Badespaß, während in der so genannten Regenerationszone das Wasser von Schmutz und Nährstoffen gereinigt wird. Die Säuberung des Wassers übernehmen die Pflanzen, die im Regenerationsbereich wachsen. Wird der Teich sachgerecht angelegt und gewartet, verfügt er über eine gute Wasserqualität. Niemand muss gesundheitliche Beeinträchtigungen befürchten, wenn er ein erfrischendes Bad im eigenen Schwimmteich genießt.
Oft ist es vorteilhaft, den Schwimmteichbau von einer erfahrenen Gartengestaltungsfirma vornehmen zu lassen. Wer jedoch über ausreichende Fachkenntnisse verfügt, kann den Bau auch in Eigenregie übernehmen.
Eingetragen am: Freitag, 12. Dezember 2008 | Kategorie: Garten.