Um die vielfältigen Arbeiten, die in einem Garten anfallen, fachgerecht ausführen zu können, benötigen Hobbygärtner die unterschiedlichsten Werkzeuge. Jeder Arbeitsgang – wie das Pflanzen, Säen, Beschneiden von Hecken und Sträuchern, Pflegen der Grünflächen oder Ernten – erfordert spezielle Gerätschaften. Die Werkzeuge und Maschinen sind in der Anschaffung oft nicht gerade billig, so dass der Gärtner natürlich ein besonderes Interesse daran hat, die Gartengeräte gut geschützt und sicher aufzubewahren.

Den idealen Lagerort für Gartenwerkzeuge aus Metall und Holz sowie für hochwertige Maschinen wie die elektrische Heckenschere oder der Rasenmäher stellt ein Gerätehaus dar. Verbrauchsmaterial, zum Beispiel Pflanzgut und Dünger, aber auch alle Werkzeuge und Maschinen können in einem Geräteschuppen vor schädigenden Witterungseinflüssen geschützt aufbewahrt werden. Ein solcher Schuppen ist abschließbar und bietet deshalb auch Schutz vor Diebstahl und Vandalismus. In größeren Gerätehäusern lassen sich meist sogar Gartenmöbel mühelos – auch über den Winter hinweg – lagern.

Gartengerätehäuser werden vorwiegend aus Holz, beispielsweise aus Fichte, Tanne oder heimischen Harthölzern, produziert. In Bau- und Fachmärkten sind sie häufig in Form von preisgünstigen Bausätzen erhältlich. Das kesselimprägnierte Material sorgt für eine vergleichsweise lange Nutzungsdauer. Geschickte Heimwerker können natürlich auch selbst ein Gerätehaus zimmern. Zu beachten ist dabei, dass die Holzelemente noch vor dem Zusammenbau mit Schutzanstrichen versehen werden. Es ist nicht ratsam, das Holz nach dem Aufbau zu behandeln, da dann die Zwischenräume nicht mehr mit einem Pinsel oder einer Rolle erreicht werden können.