Mehr als nur ein schmückendes Accessoires ist der Hochzeitsstrauß oder Brautstrauß, er darf bei keiner Hochzeitsausstattung fehlen. Traditionell wird er vom Bräutigam gebracht und an die Braut übergeben.
Der Brautstrauß besteht immer aus den Lieblingsblumen der Braut und darf nicht zu schwer sein. Ob der Strauß zur Kugel gebunden wird, oder wasserfallartig nach unten verläuft und mit langen Bändern geschmückt ist hängt von den Vorlieben der Frau ab. Klassischerweise ist der Brautstrauß mit Rosen gebunden und kommt frisch vom Blumenhändler. Er sollte aber auch immer zum Brautkleid passen und nicht zu übertrieben wirken. Möchte man ein stimmiges Gesamtbild erzielen, dann ist die Ansteckblume des Mannes ähnlich gearbeitet wie der Brautstrauß und auch die Tischdekoration und die Blumendekoration passen im Stil zum Brautstrauß.
Ebenso passend ist es, wenn die Blumenkinder eine Miniversion des Straußes haben. In der Kirche selbst eignet er sich hervorragend um die zitternden Hände zu verstecken. In der Frühzeit war es nicht üblich das die Braut einen Brautstrauß hatte, dies ist erst seit dem zwanzigsten Jahrhundert der Fall.
Eine alte Hochzeitstradition ist das Brautstrauß werfen: Hierbei stellen sich alle noch nicht verheirateten Frauen zusammen, die Braut stellt sich mit dem Rücken zu ihnen und wirft den Strauß nach hinten. Man sagt, dass die Frau die den Strauß fängt als nächstes heiratet wird. Möchte die Braut nicht ihren eigentlichen Strauß werfen, sollte sie einen zweiten Brautstrauß haben der diesen Zweck erfüllt. Was allerdings auch viele Frauen mit ihren Blumen machen, ist, wenn sie gerade einen lieben Menschen verloren haben, den Brautstrauß zum Friedhof bringen.
Eingetragen am: Freitag, 12. März 2010 | Kategorie: Hochzeit.