Wenn der Entschluss gefasst ist, sich eine eigene neue Terrasse zu bauen, gilt es, zunächst umfassende Informationen einzuziehen. Nicht zuletzt kommt es mit Hinsicht auf Haltbarkeit, Optik und Finanzen darauf an, welche Art von Holz man bei der Terrasse verbauen möchte. Sollen verschiedene Materialien zur Anwendung kommen? Welche Farbe wird das Holz haben, wenn es nachgedunkelt und von Wetter gezeichnet ist? Im Folgenden finden Sie kurze Informationen zu den am häufigsten genutzten Holzarten beim Terrassenbau:
Ein derzeit beliebtes Terrassenholz ist „Bankirai“. Diese Holzart kann gut gepflegt ihren sanften rötlich braunen Ton bis zu 30 Jahre lang halten. Sollte man selber kein Anhänger wiederholter Streichaktionen sein, so wird das Holz dennoch nicht unansehnlich, sondern nimmt einen gleichmäßigen hellgrauen Ton an. Negativ fällt bei der Verarbeitung von „Bankirai“ hingegen auf, dass es sehr schwer ist und nur durch Edelstahlschrauben zusammen gehalten werden kann. Den Kostenfaktor sollte man bei diesem Material nicht unterschätzen!
Sollte eine rötliche Färbung des Holzes nicht gefallen, so kann der Verbraucher auf Material wie z.B. Robine zurückgreifen. Diese ist meist deutlich günstiger zu erwerben als „Bankirai“, entwickelt allerdings bei der Verarbeitung einen giftigen Staub, der nicht eingeatmet werden darf. Auch Lärche oder Douglasie kommen als Terrassenholz in Frage. Von heimischen imprägnierten Nadelhölzern allerdings sollte man eher absehen, da diese nicht dauerhaft eine sichere Nutzung der Terrasse gewährleisten können.
Selbst wenn Sie in diesem Augenblick bereits eine Entscheidung bei der Auswahl der Holzart Ihrer künftigen Terrasse getroffen haben: Eine gute Beratung in einem professionellen Fachhandel ist durch eigene Recherche kaum zu ersetzen.
Eingetragen am: Freitag, 26. Juni 2009 | Kategorie: Garten.