Schon immer hatte Kleidung nicht nur den Zweck vor Kälte, Sonne oder bei der Arbeit zu schützen, sie ist auch ein gewisses Statussymbol. Schon in der Antike erkannte man Stand und Beruf an der Kleidung und an deren Accessoires, wie Schmuck oder aufwendige Verzierungen. Ebenso die Nationalität ist an einer traditionellen Bekleidung zu erkennen. So weiß man sofort, dass ein Dirndl und eine Lederhose zu Bayern gehört und ein Bastrock nach Hawaii.

Heute zählt mehr die modische Kleidung, als der praktische Hintergrund. Dabei spielt der gesellschaftliche oder berufliche Stand beim Outfit eine entscheidende Rolle. Denn ein Manager einer großen Bank tritt nicht in Jogginghosen auf, sondern in einem gepflegten Anzug. Doch in der heutigen Zeit ist es kaum  an der Kleidung erkennbar, zu welchen Stand man gehört. Trends gibt es sowohl beim Markendesigner, wie auch bei Discountern.

In der Geschichte hat sich viel in Sachen Kleidung verändert. So tragen Frauen auch eine Jeans und müssen nicht mehr die Vorzüge eines weiblichen Körpers verstecken und für Männer gibt es eine Fülle an Mode. Stoffe, Schnitte und Formen dienen nicht nur dem Aussehen, sondern sollen gleichzeitig auch bequem sein. Reifrock und aufwendige Korsagen sind aus den Kleiderschränken verbannt. Anstelle dessen ersetzen Ballerinas und einteilige Sommerkleider zum reinschlüpfen die meist kratzigen und eingezwängte Kleidung von damals.

Kleidung ist heute Mode und nur in speziellen Zwecken benötigt man sie als praktische Hilfe. Außerdem ist Bekleidung nicht mehr unerschwinglich, sondern ebenso preiswert.

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Eingetragen am: Mittwoch, 10. März 2010 | Kategorie: Mode.