Mit zunehmendem Alter haben die meisten Frauen mit hässlichen Dellen an Oberschenkeln, Hüften und Gesäß zu kämpfen. Diese Erscheinung wird als Cellulite oder Orangenhaut bezeichnet. Ist die Dellenbildung der Haut einmal erfolgt, ist es schwierig, diese Dellen wieder loszuwerden. Schwierig, aber nicht unmöglich.
Abstand nehmen sollten Frauen allerdings vom Kauf überteuerter und eher ineffektiver Anti-Cellulite-Cremes bzw. Salben. Denn deren Wirkung ist sehr umstritten. Zur Pflege und zur Durchblutungsförderung der Haut sind einfache Körperlotionen genauso gut geeignet. Auch wer sich unter das Messer des Schönheitschirurgen legt, beseitigt dadurch nicht das kosmetische Übel. Denn zwar wird bei einer Fettabsaugung das Körperfett entfernt, die Orangenhaut bleibt aber oftmals bestehen oder bildet sich erneut aus.
Als verhältnismäßig wirkungsvoll im Kampf gegen Cellulite hat sich die Kombination mehrerer Maßnahmen erwiesen. Da es sich bei den lästigen Dellen um vergrößerte Fettzellen handelt, ist die Gewichtsreduktion ein wichtiger Faktor im Anti-Cellulite-Programm. Von Diäten, die schnelle Erfolge versprechen, ist aber abzuraten, um den gefürchteten Jo-Jo-Effekt zu vermeiden. Sich bewusst, fettarm und vitaminreich zu ernähren, ist dagegen vorteilhaft. Täglich viel Wasser zu trinken, ist ebenfalls gesund und auch die Haut profitiert davon.
Die Fettreduktion gelingt umso besser, je mehr Muskelmasse vorhanden ist. Sport stellt deshalb ein ausgezeichnetes Mittel dar, um Cellulite zu bekämpfen. Muskelaufbautraining und Ausdauersport sollten sich dabei abwechseln. Ideal ist ein mehrmaliges Training pro Woche von wenigstens halbstündiger Dauer. Auch die Massage betroffener Hautpartien hat sich bewährt. Massagen kurbeln den Stoffwechsel an und sind gut für die Durchblutung. Man kann einfach mit den Händen massieren oder spezielle Massagehandschuhe und -Bürsten bzw. Roller verwenden.
Eingetragen am: Donnerstag, 25. Juni 2009 | Kategorie: Kosmetik.