Die Königin der Balkonpflanzen ist für viele sicherlich die Geranie. Die Pflanze, die auch unter dem Namen Pelargonie bekannt ist, ist sehr blühfreudig. Sie bildet großformatige Blüten in vielen unterschiedlichen Farbschattierungen von Weiß über zartes Rosa bis hin zu flammendem Rot aus. Es gibt sowohl Steh-Geranien als auch Hängegeranien, die sich gleichermaßen gut für die Balkonbepflanzung eignen.

Der besondere Vorteil der Pelargonie besteht darin, dass sie oftmals bis spät in den Herbst hinein blüht und im geeigneten Winterquartier auch problemlos überleben kann bis sie im Mai wieder ausgepflanzt wird. Geranien sind relativ genügsam, sie lieben sonnige Plätzchen und benötigen nur vergleichsweise wenig Dünger, dafür aber viel Wasser, um gut gedeihen und zahlreiche Blüten ausbilden zu können. Deshalb sind sie als Balkonpflanzen auch hervorragend geeignet. Beim Kauf sollten nur gesunde Pflanzen ausgewählt werden, erkennbar an den kräftig ausgebildeten Blättern.

Damit die Geranien immer gut durchfeuchtet sind und auch die pralle Sonne ohne Schaden zu nehmen vertragen können, hat sich beim Einpflanzen ein kleiner Trick bewährt. In die Balkonkästen wird nicht nur ausschließlich Blumenerde gefüllt, sondern ganz unten kommt in den Kasten eine circa drei Zentimeter starke Kiesschicht. Auf den Kies legt man ein Vlies und erst dann wird der Balkonkasten mit Blumenerde befüllt. Im Kiesbett kann sich das Wasser sammeln und bewahrt somit die Geranie vor dem Austrocknen. Die besten Zeiten für die Bewässerung von Balkonpflanzen sind der frühe Morgen und die Abendstunden. Pelargonien benötigen ungefähr alle ein bis drei Wochen Dünger. Verwelkte Blüten müssen kontinuierlich entfernt werden.