Eine stimmungsvolle Beleuchtung für die nächste Gartenparty herzustellen, ist nicht unbedingt mit großem Aufwand und hohen Kosten verbunden. Wer keinen Gartenkamin hat und sich zum Beispiel für die Schwedenfackel bzw. das Schwedenfeuer als Licht- und Wärmespender entscheidet, kann innerhalb kurzer Zeit selbst für ein romantisches Feuer mit schönem Flammenbild sorgen.
Benötigt wird lediglich ein Baumstamm von dreißig bis sechzig Zentimetern Stärke und einer Länge von sechzig bis einhundertfünfzig Zentimetern. Nadelholzstämme wie Fichte oder Tanne sind für die Herstellung einer Baumfackel besonders gut geeignet. Nachdem der Stamm auf Länge geschnitten und entastet worden ist, werden mit der Motorsäge Schlitze hinein geschnitten. Dazu wird der Baumstamm aufgerichtet und von oben nach unten eingeschnitten, jedoch nicht komplett bis zum Boden. Denn es muss eine ausreichend stabile, circa zehn Zentimeter starke Standplatte vorhanden sein. Auf diese Weise kann das Schwedenfeuer nicht auseinander brechen.
Durch die Schnitte wird der Baumstamm geviertelt. Es ist aber auch möglich, ihn in Achtel zu teilen, wenn der Stamm relativ dick ist. Die Schnitte haben die Funktion, für eine optimale Luftzufuhr beim Brennen zu sorgen. Deswegen versehen Profis ihre Schwedenfackeln mit zahlreichen Schlitzen. Denn je mehr Schnitte vorhanden sind, desto stärker und besser brennt der Stamm. Beim Entfachen des Feuers kommt Grillanzünder zum Einsatz. Er wird in der Mitte der Schlitze platziert und einfach angezündet.
Übrigens sind bereits fertige Schwedenfackeln auch im Gartenfachhandel oder im Internet erhältlich. Häufig werden dazu noch passende Feuerschalen angeboten, die verhindern sollen, dass Glut oder brennende Holzstückchen auf den Boden gelangen.
Eingetragen am: Dienstag, 30. Juni 2009 | Kategorie: Garten.