Gerade für Urlaubsfahrten mit dem Boot haben sich Bootsanhänger bewährt. Eingesetzt werden sie aber auch vor allem, um das Wasserfahrzeug mit dem eigenen PKW zu einer Slipanlage überführen zu können, wo es komplikationslos zu Wasser gelassen werden kann. Boote mit Trailer benötigen keinen festen Liegeplatz oder einen Bootsschuppen, dadurch ergibt sich für Bootseigner oft eine beträchtliche Kostenersparnis.
Die Bootsanhänger sind neu oder gebraucht in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Für welches Modell sich Bootsbesitzer entscheiden, ist abhängig von Größe und Gewicht des Schiffes. Das Zugfahrzeug, in der Regel ein PKW, muss die Zuglast bewältigen können. Die zulässigen Gesamtmassen, aber auch die gesetzlich vorgeschriebene Höhe und Breite des beladenen Trailers dürfen nicht überschritten werden. Leichte Boote können mit einem Einachser transportiert werden. Bei einem höheren Gesamtgewicht ist oftmals die Tandemachse eine gute Wahl. Tandemachsen beeinflussen die Fahreigenschaften positiv, der Anhänger schaukelt deutlich weniger. Nachteilig wirkt sich allerdings aus, dass gerade das Rangieren bei engen Platzverhältnissen schwierig ist und sich die Trailer schwer von Hand manövrieren lassen. Bootstrailer mit Tandemachse sind in der Regel auch teurer.
Der Stahlrahmen eines Trailers ist meist feuerverzinkt. Dies dient insbesondere dem Korrosionsschutz. Neben Stahltrailern sind auch leichtere Bootsanhänger aus Aluminium erhältlich. Die verschiedenen Trailermodelle verfügen über Seitenstützen mit Gummiauflagen. Diese Stützen haben die Funktion, das Boot in Balance zu halten, die Gummiauflagen schützen es vor Beschädigung. Speziell für Motorboote werden im Fachhandel aber auch Trailerausführungen angeboten, die in der Mitte über Gummirollen verfügen. Der Bootskiel liegt auf diesen Gummirollen auf. Je nach Bootsgröße stehen Trailer von drei bis zwölf Metern Länge zur Auswahl.
Eingetragen am: Donnerstag, 25. Juni 2009 | Kategorie: Boote.