Schmuck ist so alt wie die Menschheit selbst. Bereits vor gut 100.000 Jahren schmückten sich Menschen mit Muscheln, und bereits in der Steinzeit wurden Halsketten aus Natur- und Tiermaterialien angefertigt. Kupfer und Bronze boten bald vielfältigere Verarbeitungsmöglichkeiten, zugleich stieg der Wert des Schmucks als kostbarer Gegenstand.
Heute wird Schmuck aus vielen Materialien und Grundstoffen hergestellt, und moderne Verarbeitungsmethoden sorgen für eine beeindruckende Vielfalt auch an stilistischen Möglichkeiten. Schmuck aus Platin ist genauso denkbar wie aus Silber oder Gold, ein diamantenbesetztes Collier mag besonders wertvoll sein, doch der Edelstahlschmuck oder die Kette aus Natursteinen kann die Aufmerksamkeit ähnlich intensiv fesseln, denn das Material alleine ist nicht entscheidend. Idee und Kunstfertigkeit sind von ausschlaggebender Bedeutung und die selbstbewusste Haltung des Schmuckträgers.
Ob religiös motiviert oder als modische Beigabe, dezent betonend oder sich ohne Scheu in den Vordergrund stellend: Schmuck hat neben der rein optischen Wirkung immer auch eine zweite, tiefere Bedeutung, und zwar unabhängig vom verwendeten Material. Ob Eheringe aus Weißgold oder Gelbgold hergestellt sind oder vielleicht aus Leder, die Aussage bleibt stets die gleiche.
Herrenschmuck mag insgesamt dezenter wirken, er soll jedoch genau wie der Damenschmuck auch eindeutige Signale setzen. Vor zwanzig Jahren wäre es in unseren Breitengraden undenkbar gewesen, dass Männer Ohrringe tragen, heute sind sie selbstverständlich und fallen genauso wenig oder ähnlich ins Auge wie Anhänger, Ringe, Creolen oder ein Armband.
Eingetragen am: Montag, 08. Juni 2009 | Kategorie: Schmuck.