Wer nicht ausreichend und gut schläft, fühlt sich am Morgen unwohl und ausgelaugt, ist weniger leistungsfähig und leichter reizbar. Schlafstörungen über einen längeren Zeitraum hinweg können sogar ernste gesundheitliche Probleme zur Folge haben. Vor allem Menschen, die unter Einschlafstörungen leiden, greifen leider viel zu häufig zu Medikamenten. Dabei können schon bestimmte Maßnahmen, die weder aufwändig noch teuer sind, oft dabei helfen, besser zu schlafen.
Eine Grundregel besagt, dass das Bett nur zum Schlafen dienen sollte. Aktivitäten wie Fernsehen vom Bett aus sind zu vermeiden, damit sich der Körper wirklich auf die Ruhephase einstellen kann. Es ist darüber hinaus ratsam, einen bestimmten Schlafrhythmus beizubehalten. Das heißt, man sollte nach Möglichkeit immer zur selben Zeit aufstehen und zu Bett gehen. Der Organismus kann sich schnell an die Routine gewöhnen. Zur gewohnten Zeit wird man müde, schläft ein und wacht morgens erfrischt auf. Verzichten sollte man auf späte Mahlzeiten und vor allem auf schweres Essen. Ist der Darm mit der Verdauung beschäftigt, kann sich dies negativ auf das Einschlafen auswirken.
Kaffee, Tee, Cola nach vier Uhr am Nachmittag sowie übermäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss beeinträchtigen den Schlaf. Stattdessen sollte man vor dem Zubettgehen lieber eine Tasse Kräutertee trinken oder auch zum altbewährten Hausmittel, der Milch mit Honig, greifen. Ruhige, sanfte Musik kann beim Einschlafen helfen ebenso wie bestimmte Entspannungstechniken am Abend wie Yoga oder Autogenes Training.
Eingetragen am: Dienstag, 30. Juni 2009 | Kategorie: Medizin.