Ein in vielen verschiedenen Farben blühender, recht hoch wachsender Vertreter der Staudengewächse ist die Stockrose. In der Regel sind die Blühpflanzen zweijährig. Werden Stockrosen aber gut gepflegt, können sie durchaus auch älter werden. Vor allem wenn die Pflanzen regelmäßig zurück geschnitten werden, lässt sich die Lebenserwartung verlängern.
Mit ihren herrlichen Blüten erfreut die Stockrose jeden Gartenfreund. Doch die Pflanze ist vergleichsweise anfällig gegenüber bestimmten Krankheiten oder Schädlingen. Deshalb ist es wichtig, durch eine geeignete Standortwahl von vornherein diesen Problemen entgegenzuwirken und die Staude gut zu pflegen. Stockrosen lieben sonnige und vor Wind geschützte Areale. Außerdem bevorzugen sie einen nährstoffreichen, humosen Boden. Vor allem in heißen Sommern müssen Gärtner auf eine ausreichende Feuchtigkeitszufuhr achten. Damit sich die Feuchtigkeit im Boden hält und die Erde durch häufiges Gießen nicht zu hart wird, ist es ratsam, bereits früh im Gartenjahr Rindenmulch aufzubringen.
Werden die Pflanzen nicht genügend gewässert, können sie von Rostpilz befallen werden und sind in der Regel nicht mehr zu retten. Zu den typischen Erkrankungen der Stockrose gehört neben dem Malvenrost auch die Welkekrankheit. Ersterer macht sich dadurch bemerkbar, dass sich auf der Blätteroberseite bräunliche Stellen zeigen und auf der Unterseite der Blätter anfangs helle, später dunklere Pusteln bilden. Bei der Welkekrankheit beginnen die Stockrosenblätter zu welken, um später abzufallen. Außer den Blättern können auch andere Teile der Pflanze geschädigt sein.
Eingetragen am: Donnerstag, 25. Juni 2009 | Kategorie: Pflanzen.