Mehrfachsanierungen von Kellerräumen sind heutzutage leider keine Seltenheit. Diverse Verfahren und Produkte werden von den ausführenden Firmen eingesetzt, um der Feuchtigkeit im Keller beizukommen. Trotzdem greifen viele Sanierungsmaßnahmen kaum oder gar nicht, denn sie bekämpfen lediglich die Symptome und nicht die Ursache des Problems.
Eine gründliche Voruntersuchung von Sachverständigen wie Architekten oder Baugutachtern ist unabdingbare Voraussetzung, um die Ursachen für Feuchtigkeit im Keller zu finden. Darauf aufbauend erfolgt dann die Sanierung. Wichtig für die weitergehende Planung der Feuchtesanierung ist zunächst die Beurteilung der Bausubstanz, der jeweils vorhandenen Baustoffe und der Bauweise. Auf dieser Grundlage können geeignete Sanierverfahren ausgewählt werden. Welche das im Einzelfall sind, hängt von den individuellen Bedingungen ab. Sanierputz beispielsweise kann auf entsprechendem Untergrund gut seinen Zweck erfüllen. Wird er jedoch an Wänden aus Naturstein aufgebracht, die nie zuvor gegen Erdfeuchte abgedichtet wurden, haftet er schlecht oder gar nicht. Andere Maßnahmen wie eine Mauerwerkstrocknung sind zwar auch im Einzelfall durchaus sinnvoll, stellen aber keine Pauschallösung für alle Sanierungsaufgaben dar.
Oft sind die eingesetzten Methoden und Verfahren sehr kostenintensiv, erweisen sich aber auf Dauer als relativ wirkungslos. Für eine erfolgreiche Kellersanierung sind verschiedene Fragen zu klären. Neben dem Alter des Kellers, den beim Bau verwendeten Werkstoffen und der Bauweise ist es auch wichtig zu wissen, ob sich die Umgebungsbedingungen verändert haben und welche Funktion der Keller zukünftig haben wird. Nach Klärung dieser Fragen ist es möglich, geeignete Verfahren oder Sanierungsprodukte auszuwählen, die den jeweiligen Voraussetzungen genau entsprechen.
Eingetragen am: Montag, 06. Juli 2009 | Kategorie: Hausbau.