Unter dem Wort Akupunkturmassage versteht man nicht, die Akupunktur, die vielleicht sehr vielen Menschen geläufig ist. Jedoch ist das System ähnlich, nur werden gewissen Punkte im Körper stimuliert, ohne das es zu Verletzungen der Haut kommt.

Behandeln lassen sich Krankheiten, wie zum Beispiel Rheuma, Durchblutungsstörungen, Wirbelsäulenerkrankungen und Kopfschmerzen. Im menschlichen Körper befindet sich ein Energieleitsystem, in dem alle Akupunkturpunkte miteinander verbunden sind. Diese Leitbahnen nennen sich Meridiane.

Die Akupunkturmassage hat Auswirkungen auf die Lebensenergie und auf den Organismus. Diese Methode hilft dem erkrankten Körper, indem er ein Selbstheilungsbestreben anregt. Der Körper wird mit Energie überflutet und der Mensch fühlt sich gesund. Weiterhin bewirkt die Methode, das sich der Mensch wieder im Einklang befindet. Entwickelt wurde diese Methode von einem ehemaligen Schiffsbauingenieur namens Willy Penzel. Dieser wurde 1918 in Wattenscheid geboren und verstarb 1985 in Heyen. Als seine Frau schwer an Leberkrebs erkrankte, beschäftigte sich Penzel intensiv mit der chinesischen Medizin und fand sehr großes Interesse an der Energielehre. Er behandelte seine Frau, indem er die Meridiane und die Akupunkturpunkte reizte. Durch seine Behandlung gesundete sie vollständig. Penzel ging nach Wien um dort die Akupunkturverfahren zu studieren. Seine Ausbildung als Masseur reichte allerdings nicht aus, um die Klassische Methode der Akupunktur anzuwenden. Da er weder Arzt noch Heilpraktiker war, durfte er seine Patienten nicht mit den üblichen Nadeln behandeln. Somit war die Idee der Stäbchen-Methode geboren, die er erfolgreich praktizierte.

Weiterentwickelt wurde die Akupunkturmassage von einem engen Mitarbeiter namens Klaus Radloff. Diagnosemethoden, wie zum Beispiel die Ohrreflexzonenkontrolle sind bis heute noch sehr erfolgreich. Er gründete in der Schweiz ein Institut, wo er Therapeuten ausbildete, die die Akupunkturmassage erfolgreich anwenden sollten.