Ein Elektromotor ist ein Wandler von elektrischer in mechanische Energie. Er ist umweltfreundlich weil er keine Emmissionen ausstößt und findet eine breite Anwendung.
Es gibt Elektromotoren unter anderem in folgenden Varianten:
1.) Drehfeld- und Wanderfeld-Maschine
a) Drehstrommotor
Wird mit drei Phasenstrom betrieben. Für jede Phase gibt es eine Spule die sich synchron mit den andern dreht und ein einheitliches Magnetfeld bildet. Die Geschwindigkeit dieses Magnetfeldes wird durch die Frequenz bestimmt. Bringt man in die Mitte einen Eisenkern ein so wird dieser mit gedreht und das ist dann der Rotor. Es gibt zwei Bauarten von Drehstrommotoren:
1. Drehstrom-Synchronmaschine
Der Rotor auch Läufer genannt läuft hier synchron mit dem Statordrehfeld. Der Rotor ist mit eigenen Spulen ausgestattet was die Effizienz erhöht. Gespeist wird dieser Motor mit Gleichstrom.
2. Drehstrom-Asynchronmaschine
Dieser wird auch Kurzschlussläufer genannt weil die Spulen im Rotor durch kurzgeschlossene Leiterschleifen ersetzt wurden. Der Rotor dreht sich geringfügig langsamer als das Stator-Drehfeld, dadurch ändert sich das Magnetfeld innerhalb des Rotors ständig, dieses führt zur Induktion von elektrischer Spannung in den Rotor-Leitern ist. Ein eingebauter Frequenzumrichter ermöglicht eine variable Drehzahl.
b) Wechselstrommotor
Der Wechselstrommotor wird mit Einphasenwechselstrom betrieben. Mit Frequenzumrichtern wird die Wechselspannung gleichgerichtet und dann in Drehstrom umgewandelt. Dadurch ist dann auch eine weitreichende Drehzahlverstellung möglich.
Wie bei dem Drehstrommotor gibt es auch davon verschiedene Varianten mit vielen praktischen Anwendungen im täglichen Leben.
2.) Stromwender- bzw. Kommutator-Maschine
Sind Motoren die auch als Generator arbeiten können. Auch hier gibt es Gleichstrom und Wechselstrommotoren sowie solche die synchron oder assynchron arbeiten.
Eingetragen am: Dienstag, 19. Mai 2009 | Kategorie: Technik.