Kletterrosen sind ein wichtiges Gestaltungselement im Garten. Mit ihren zarten oder auffallenden Blüten bilden die hoch wachsenden Pflanzen einen echten Blickfang an Mauern, Spalieren, Rosenbögen oder Pergolen, oftmals duften die verschiedenen Kletterrosensorten auch sehr angenehm.
Um in die Höhe zu wachsen, benötigen Kletterrosen geeignete Kletterhilfen. Angemessen sind stabile Gerüste aus Metall oder robustem Kunststoff, ein massiver Pfeiler oder eine Pergola. Die Rosen bevorzugen einen gut durchlässigen, nährstoffreichen Boden. Im Allgemeinen vertragen die Pflanzen Sonne sehr gut, weshalb sich vollsonnige Standorte bestens eignen. Besondere Aufmerksamkeit sollten Gartenfreunde der Luftzirkulation schenken, damit die Rosen widerstandsfähiger gegenüber Rosenkrankheiten und Schädlingen werden. Zum Düngen empfehlen sich die Monate Mai und Juni, während ab August nicht mehr gedüngt werden sollte. Frisch gepflanzte Kletterrosen haben einen höheren Wasserbedarf. Nach dem dritten Standjahr muss nur noch bei starker Trockenheit gewässert werden.
Um die Rosen zu pflanzen, wird ein ausreichend großes Loch ausgehoben. Die Umgebung, also der Boden und die Seitenwände, sollte gut gelockert werden. Die Kletterrose wird tief ins Pflanzloch eingesetzt und gut gewässert. Rindenhumus hat sich als Abdeckung bewährt, er hält den Boden schön feucht und verhindert das Wachstum von Unkraut. Wichtig ist, nach der Blüte die verblühten Blumen weg zu schneiden. Dadurch kann die Pflanze während der nächsten Blütezeit wieder schöne Blüten ausbilden. Kletterrosen lassen sich übrigens hervorragend mit einigen Clematis-Sorten kombinieren. Man unterscheidet viele Kletterrosensorten, unter anderem sind die Rambler und die Climber sehr beliebt.
Eingetragen am: Donnerstag, 25. Juni 2009 | Kategorie: Gartengestaltung.