Versicherungen sind eine kollektive Risikoübernahme. Viele Versicherungsnehmer zahlen regelmäßig einen Versicherungsbeitrag in einen Spartopf ein, um bei einem Versicherungsfall daraus einen Schadensausgleich zu erhalten. So funktionieren die Versicherungen. In Deutschland kann man sich gegen fast alles absichern. Doch welche Versicherungen für einen notwendig sind, entscheiden die persönlichen Lebensumstände.
Einige Versicherungen gelten als Pflichtversicherungen, so z.B. die Kfz-Versicherungen, Krankenversicherung, Rentenversicherung, die Gebäude- und die Hundehaftpflicht. Viele andere können freiwillig abgeschlossen werden. Darunter zählt die private Altersvorsorge, Krankenzusatzversicherungen, Hausrat- und Berufsunfähigkeitversicherung, um nur einige von vielen zu nennen. Selbst elektrische Haushaltsgeräte und Notebooks fristen mit einer Versicherung ein „sicheres“ Dasein.
Worauf man wirklich nicht verzichten sollte, ist neben der privaten Altersvorsorge, die private Haftpflichtversicherung. Besonders wenn man Kinder hat, kann diese schnell bei kleinen oder größeren Schäden einspringen. Wie schnell kann ein Kind, welches gerade das Fahrradfahren gelernt hat, versehentlich in einen abgestellten Pkw fahren oder beim Fußballspielen eine Scheibe einschießen? Aber auch größere und bedeutendere Schäden, wenn z.B. bei einem Unfall Menschen verletzt werden, ist eine solche Versicherung unersätzlich. Auch Lebensversicherungen können für viele Menschen sinnvoll sein, wenn beispielsweise ein Eigentum erworben wurde und die Zurückgebliebenen gut abgesichert sein sollen. Beim Hauskauf wird seitens der Bank auch oftmals eine Lebensversicherung als Rückversicherung verlangt.
Eingetragen am: Montag, 26. November 2007 | Kategorie: Versicherung.